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Brautmoden für Traumhochzeiten: Warum Bräute noch nie soviel Auswahl hatten


Braut und BräutigamBrautmoden sind wie jede andere Mode dem Geschmack der Epoche unterworfen, aber auch den jeweiligen Möglichkeiten – insbesondere den finanziellen. Denn den Tag der eigenen Traumhochzeit als opulent ausgestattete Märchenprinzessin zu erleben, war lange Zeit nur echten Prinzessinnen vorbehalten. Die Auswahl und die Möglichkeiten rund um die Brautmoden, die wir im Hochzeitshaus Stuttgart heute bieten und die sich die meisten leisten können – davon konnten die Menschen in früheren Epochen nur träumen. So gesehen leben wir in den besten Zeiten aller Zeiten.

Am Anfang waren Brautmoden Alltagsmoden

Früher hatten nur wirklich Reiche die Mittel, große Summen in ein hochwertig gearbeitetes, reich verziertes Kleid zu investieren, das dann nur für einen einzigen Tag getragen wurde. In der Mittelschicht und erst recht der Unterschicht war das undenkbar. Geheiratet wurde in dem einen Kleid, das man für andere festliche Anlässe sowieso schon im Schrank oder in der Truhe hatte. Und das war selten weiß, denn weiß war früher – vor Erfindung von Waschmaschine bzw. chemischer Reinigung – eine Kleidungsfarbe, die nur schwer wieder sauber zu bekommen war. So kam es, dass beispielsweise um 1850 herum oft in einem schwarzen Kleid geheiratet wurde. Oder in der Tracht der jeweiligen Region. Der Bräutigam trug dazu seinen – meist ebenfalls einzigen – guten Anzug.

Wer es sich leisten konnte, heiratete in Weiß – oder in bunt

Die Hochzeit in Weiß, mit nur für diesen Anlass aufwändig gefertigten Kleidern aus empfindlichen Stoffen, war über viele Jahrhunderte den oberen Schichten vorbehalten. Gerade deshalb wirkten solche „Märchenhochzeiten“ auf alle anderen so faszinierend, ihre Unerreichbarkeit für die normalen Menschen ließ den Traum umso größer werden. Glücklich war jede Braut, die sich diese Brautmoden leisten konnte, die im weißen Kleid und Schleier vor den Traualtar schreiten konnte. Übrigens war Weiß in diesen Kreisen, die sich alles leisten konnte, gar nicht unbedingt die Farbe der Wahl. Viel lieber wurde beispielsweise bis ins 19. Jahrhundert in Rot geheiratet. Auch Grün- und Blautöne waren sehr beliebt. Der Grund: das Färben von Stoffen war damals teuer und bunte Brautmoden galten entsprechend als beliebtes Statussymbol. Als allerdings 1840 in England Königin Victoria ihren Prinzgemahl Albert heiratete, wurde ihr weißes Hochzeitskleid als so stilbildend empfunden, dass es sich bis heute als universeller Traum durchsetzte. Damit können wir Königin Victoria als eine frühe Influencerin in Sachen Brautmoden betrachten ;-)

Vor knapp hundert Jahren begann der Siegeszug der weißen Brautmoden

Ab circa 1920 setzte sich das weiße Brautkleid auch im Bürgertum und in der Mittelschicht mehr und mehr durch und ist bis heute praktisch zum Standard der Brautmoden geworden. Wirklich „billig“ sind Brautmoden durch die wertvollen Materialien und den hohen Anteil an Handarbeit ¬¬– spätestens beim Abstecken und Anpassen – auch heute nicht. Doch praktisch jeder kann sich heute ein festliches Brautkleid oder einen stilvollen Hochzeitsanzug leisten.

Es macht Spaß, sich mit Brautmoden selbst zu inszenieren

Mit der wachsenden Palette an Möglichkeiten rückte die eigene Hochzeit immer stärker als ganz besonderer Höhepunkt des eigenen Lebens ins Blickfeld, den man angemessen zelebrieren möchte. Entsprechend wuchs der Wunsch nach Individualisierung, der sich auch in den Brautmoden zeigte. Auffällig wird das beispielsweise, wenn sich allgemeine Modeströmungen nach kurzer Zeit in den Brautmoden widerspiegeln. So fanden sich die schwingenden Petticoats der 50er Jahre bald auch in der Brautmode wieder. Und als im Swinging London der 60er Jahre der Mini-Rock erfunden wurde, sah man bald auch Brautkleider mit maximaler Beinfreiheit. Später galt im Umfeld der 68er- und der Hippie-Generation alles Klassische für einige Jahre als verpönt. Geheiratet wurde zu dieser Zeit durchaus auch mal in Jeans und Clogs und in Blümchenmuster. Alternativ in eher zurückhaltenden, mädchenhaften Brautkleidern. Doch solche Brautmoden waren meist immer recht kurzlebig. Ausnahmen gibt es natürlich, so sind bei vielen Bräuten Brautkleider im Petticoat-Look noch immer beliebt. Und auch die kurzen Brautkleider haben sich gehalten.

Hauptsache romantisch – das englische Königshaus lebt es vor

Nach den vergleichsweise schlichten Brautmoden der 60er und 70er schlug das Pendel mit der Traumhochzeit von Prinzessin Diana im Sommer 1981 dann wieder nachhaltig in die andere Richtung aus. Plötzlich war Romantik wieder en vogue, Millionen Mädchen und Frauen weltweit träumten vom Märchenprinzen und der Traumhochzeit. Der Hang zu opulenten Brautmoden, zum Prinzessinnen-Kleid hat sich bis heute gehalten. Immer wieder ist es interessanterweise das englische Königshaus, das die geheimen Wünsche der Masse in Szene setzt. Milliarden Menschen weltweit schauen auf die Bilder dieser Hochzeiten und entsprechend populär werden die gezeigten Brautmoden. So heiratete Kate Middleton 2011 in einem aufsehenerregenden Traum aus Seide, Tüll und Spitze ihren Prinz William. Und Meghan Markle stand dem nicht nach, als sie 2018 Prinz Harry ehelichte. TV und soziale Medien machen so die Royals zum romantischen Style-Vorbild für Millionen, die ihnen im Rahmen ihrer Möglichkeiten nacheifern.

Brautmoden bieten immer neue Gestaltungsfacetten

Brautmoden definieren sich heute viel umfassender, als wir das noch wenigen Jahren gewohnt waren. So legen viele Bräute heute beispielsweise Wert auf ein separates Standesamt-Outfit, das nicht ganz so opulent ist, aber in vielen Fällen fast wie ein zweites Brautkleid betrachtet werden kann. Und auch die Brautjungfern tragen heute in vielen Fällen einheitliche weiße Kleider, die aber weniger opulent gestaltet sind als das Brautkleid. Denn das hat sich bei den Brautmoden nie geändert: Sie wollen Braut und Bräutigam als strahlende Stars auf ihrem eigenen großen Fest präsentieren, die sich an ihrem großen Tag von den Gästen deutlich abheben.

Entdecken Sie Ihre persönliche Brautmode in einem Hochzeitshaus

Wir sehen: Unsere Zeit bietet uns ein ganzes Füllhorn an Möglichkeiten, von denen unsere Vorfahren nur träumen konnten. Auch bei den Brautmoden. Nutzen wir also die Chance, unseren ganz besonderen Tag durch die passende Brautmode noch ein wenig besonderer zu machen. Gerade weil es heute Brautkleider und Hochzeitsanzüge in so vielen Stilrichtungen gibt, lohnt es sich, sich in einem Hochzeitshaus kompetent beraten zu lassen und zu probieren, was zum eigenen Style passt. Entdecken Sie Brautmoden für Sie – beispielsweise Brautmoden in Stuttgart, im Brautmoden in Karlsruhe oder Brautmoden in Mannheim. Sie werden sehen und erleben: eine Braut unterliegt heute keinerlei Zwängen mehr, sondern kann tragen, was ihr gefällt und ihren Typ unterstreicht. Von romantisch bis distinguiert, von verspielt bis geradlinig, von Mädchen bis Lady – es ist Ihre Traumhochzeit, Sie entscheiden! Es macht einfach Freude, unter einer Vielzahl von Brautmode-Marken zu wählen und so das die eigene Persönlichkeit unterstreichende Brautkleid und den typgerechten Hochzeitsanzug zu finden. Kompetente, empathische Beratung wird Ihnen dabei helfen, sich in der anfangs verwirrenden Vielfalt zurecht zu finden und schnell die richtigen Brautmoden in der engeren Wahl zu haben. Eine Anprobe bei uns im Brautmodengeschäft in Stuttgart klärt dann die letzten Fragen und was bleibt, ist Vorfreude auf das große Fest.